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Zwei Drittel der internationalen Großkonzerne werden bis zum Jahr 2006 Voice-over-IP-Anwendungen bei ihren Mitarbeitern installiert haben, so das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberater von Deloitte.

Aus dem Einsatz dieser Kommunikationstechnik resultiere eine starke Kosteneinsparung sowie Produktivitätszuwachs, heißt es in einer Mitteilung zur Studie Getting off the Ground: Why the move to VoIP is a decision for all CXO von Deloitte. Rund 84 Prozent der befragten Unternehmen benannten Kosteneinsparung und größere Produktivität als Hauptgrund für die Einführung von VoIP. In rund 26 Prozent der Unternehmen sei VoIP-Technik bereits vorhanden, werde aber bislang nur von wenigen Mitarbeitern genutzt, da die Technik noch nicht ganz ausgereift sei. Durch bessere Geräte und Software werde sich das in den kommenden Jahren jedoch ändern.

"Desktop-VoIP wollte bislang nicht so recht überzeugen, da die Sprachqualität deutlich schlechter war als bei der analogen Telefonie", erklärt Andreas Gentner von Deloitte die Skepsis vieler Anwender. "Sinkende Preise für die Geräte, bessere Sprachqualität, erweiterte Funktionen und wachsende Erfahrung der Serviceanbieter haben die Technologie jedoch deutlich attraktiver gemacht."

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